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Casa Kulinaria

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Gestern ging es Abends auf ein geniales Konzert von The BossHoss in Wuppertal in der Waldbühne. Im Vorfeld wollten wir aber nach der Arbeit irgenwo etwas Essen gehen um gestärkt zu sein. Unsere Wahl fiel auf das Casa Kulinaria in Blankenstein. Unter anderem auch weil wir mit der Kulinaris Card dort zwei Hauptgerichte zum Preis von einem bekommen.

Da wir zeitlich begrenzt waren hofften wir schnell was zu Essen zu bekommen um dann sofort nach Wuppertal auf das Konzert zu fahren. Da haben wir aber die Rechnung ohne den Kellner gemacht. Der war nämlich der einzige Angestellte da und auch gleichzeitig der Koch… Somit haben wir ewig auf die Bestellung und auch auf das Essen warten müssen. Das Essen war zwar ganz o.k. aber der Service war eine Zumutung. Der gute Mann war zwar nett und hat alles versucht, konnte sich aber natürlich nicht vierteilen. Für mich ein Grund dort nicht mehr hinzugehen. Trotzdem gibt es einen Eintrag zum Casa Kulinaria in unserer Restaurantkritik.

Inception

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Als es Samstag Abend noch spontan ins Kino ging, war die Filmauswahl schon klar. Inception sollte es endlich sein, nachdem bisher 2 Anläufe dazu gescheitert waren.
Die bisherigen Berichte, die mir zu Ohren kamen, waren alle durchweg positiv. Das ist für die Erwartungshaltung natürlich eher schlecht, weil man danach doch häufiger enttäuscht ist. In diesem Fall wurde ich es nicht. Im Gegenteil.

Der Film handelt im Groben von einem Dieb und seiner Crew, die von privaten Unternehmen beauftragt werden geheime Informationen aus den Köpfen der “Opfer” zu stehlen. Diese Diebstähle werden in Traumphasen durchgeführt, in denen Opfer und Täter in den Schlaf gelegt werden und über eine kleine Maschine miteinander verbunden sind. Das war jedenfalls die Kernaussage der Trailer und ersten Berichte. Im Film läuft es dann doch ein wenig anders, aber das nehme ich hier nicht alles vorweg. Nur soviel sei noch gesagt: Die einzelnen “Traumlevel” bauen aufeinander auf, geben den Dieben mehr Zeit, machen die ganze Konstruktion (Architektur) aber wesentlich instabiler für Einflüsse von Außen (also der Realität und vorherigen Levels) und gefährlicher im Traum “hängen” zu bleiben.

Die Komplexität des Films nimmt von Minute zu Minute zu und könnte den Einen oder Anderen Zuschauer durchaus verwirren. Soviel sei gesagt: Wer Matrix mochte, sollte Inception ebenfalls mögen. Wer Matrix nicht “einfach” fand und vielleicht beim ersten Sehen nicht viel verstanden hat, wird Inception auch eher nicht verstehen, bzw nicht immer folgen können. Matrix spielte in zwei Ebenen, Inception in gleich vier.

Inception bietet erstklassige Effekte, die alleine der Story dienen und nicht sich selbst (wie z.B. in Transformers 2), dazu kommt ein durchaus eindringlicher Musikscore der den Film hervorragend unterstützt und die Spannungskurve ordentlich anhebt.  Über die gesamte Länge von gut 2,5 Stunden wird der Film keine Sekunde langweilig und bietet beste Unterhaltung. Aber der Film ist definitiv nichts für “einfach zwischendurch”. Man muss schon sehr aufmerksam zuschauen und durchaus auch das Gehirn aktiv halten.
Auch wenn es viele gibt, die Leonardo DiCaprio nicht leiden können, er hat in den letzten Jahren eine enorm positive Entwicklung gemacht und passt einfach in diese Rolle. Der Rest der Darsteller ist gut gewählt. Es sind viele bekannte Gesichter, aber keine wirklich Stars dabei.

Regie führte Hollywoods derzeitig überragender “Visionär” Christopher Nolan. Dessen beiden Batman Filme wohl die bekanntesten sein dürften, während Memento und Prestige eher ein kleines Schattendasein fristen. Dennoch sind es Perlen des intelligenten Kinos und bedürfen einer Empfehlung. So auch Inception, der bislang Nolans bester Film ist.

Für mich ist Inception einer der besten Filme überhaupt und sicher der beste Film seit Matrix. Daher bleibt mir keine andere Wahl als die Höchstpunktzahl  10/10 zu vergeben. Wer sich diesen Film entgehen lässt verpasst ein echtes Meisterwerk.

Die Ruhr erfahren

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Heute ging es daran ein Weihnachtsgeschenk meiner Schwägerin einzulösen. Es war ein Gutschein zu einer Kanu-Tour über die Ruhr mit ihr. Das ganze lief über den Kanu Verleih Bochum. Es handelte sich um eine geführte Tour mit einem Guide der ein Auge auf die insgesamt sieben Kanus hatte.

Los ging es um 11:00 Uhr am Restaurant “Zur alten Fähre” in Bochum Stiepel. Mit Blick auf die Burg Blankenstein auf der linken Seite ging es die Ruhr flußabwärts. Die erste Etappe ging bis kurz vor das Wehr an der Hattinger Ruhrbrücke. Bei Landhaus Grum ging es dann zu einer Pause an Land. Da ist mir aufgefallen, dass das Restaurant “Birschels Mühle” leider noch immer nicht geöffnet ist.

Nach 20min Pause ging es weiter und wir mussten das Wehr überwinden. Das geschieht mit einer “Bootsrutsche”. Wirklich eine witzige Sache, man wird richtig schnell und es kommt schon ein leichtes Stromschnellen Feeling auf. Dann ging es u.a. an der Isenburg vorbei bis wir um viertel vor drei kurz hinter der Schwimmbücke in Bochum Dahlhausen am Ziel waren.

Es war wirklich eine tolle Tour und ich kann es nur jedem empfehlen auch mal die Ruhr mit einem Boot zu erkunden. Leider hatte ich vergessen den Akku von der Kamera zu laden und so gibt es keine Fotos. Aber ich werde das sicherlich nochmal wiederholen!

Toy Story 3 im Central

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Eigentlich ist ja Dennis hier für die Kinokritiken zuständig und eigentlich veröffentlich ich meine Kinokritiken ja woanders.

Aber da dies ja hier Hattingen-Bloggt ist und ich heute seit langer Zeit mal wieder im Hattinger Central-Kino war, hab ich mir so gedacht, veröffentliche ich das ausnahmsweise mal hier.

Es kommt ja nun wirklich nicht häufig vor, dass ich in Hattingen ins Kino gehe. Und wenn, dann auch nur, wenn ich wie heute bei der Waz Freikarten gewonnen habe. Heute Mittag, wie immer Punkt 12 gabs 10×2 Freikarten für den neuen Disney Pixar Toy Story 3. Natürlich nicht in 3D, denn das Hattinger Kino ist und wird voraussichtlich auch in naher Zukunft auch nicht entsprechend umgerüstet, da sich der Umbau nicht lohnen würde, wie ich vor ein paar Wochen auf derwesten.de lesen konnte.Was ich persönlich auch nicht schlimm finde, denn nicht jeder kann sich für die neue Technik begeistern (mich eingeschlossen).

Zum Film gibts eigentlich nicht viel zu sagen. Er war jetzt nicht übermäßig gut, aber auch nicht schlecht. Ein paar Lacher waren dabei, aber ansonsten war es eher ein Kinderfilm (mal abgesehen von der Psycho-Puppe und dem Affen, von denen ich heute wahrscheinlich träumen werde ;) ).

Das Kino hat sich seit Jahren nicht verändert. Und das meine ich jetzt nicht positiv, denn so manche Dinge könnten im Laufe der Zeit doch mal renoviert werden. Zum Beispiel scheine ich immer das Glück zu haben, dass der erste Sitz auf den ich mich setzen möchte total durchgesessen ist und dazu führt, dass man fast auf dem Boden sitzt. Ich weiß, dass dieses Kino ganz sicher nicht die Massen wie ein UCI in Bochum, oder ein Cinemaxx in Essen anzieht, aber anscheinend wurden dort seit Jahren keinerlei (wenns auch nur kleinere sind) Reparaturen vorgenommen. Daher wundert es mich nicht, dass die Kinogänger doch eher in die benachbarten Städte abwandern, zumal eine Kinokarte im UCI heute auch nur 30 cent teurer gewesen wäre (wenn ich denn bezahlt hätte).

Ich erwarte ja kein Multiplex, aber was man aus kleinen Kinos mit Tradition machen kann, kann man z.B. wunderbar am Casablanca in Bochum, oder der Lichtburg in Essen sehen. Denn auch ein Kino in Hattingen gehört zur Kultur und statt das vorhandene Geld in ein hässliches Zebra-Stadt-Tor zu investieren, könnte man auch ein wenig in solche kulturelle Orte stecken wovon die Hattinger etwas mehr haben, als sich auf derwesten.de ständig virtuell die Köpfe einzuschlagen.

Ich denke, dass wenn man mal ein bisschen investieren würde, würden am Premierentag bestimmt ein paar mehr Besucher kommen als die von mir gezählten knapp 25.

Und als erstes würde ich mit der Homepage anfangen :) .

Still-Leben Ruhrschnellweg 2010 (2)

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Ich war auch da und mal abgesehen davon, dass der Shuttle-Service von Hattingen dorthin eine mittelschwere Katastrophe war (es wurde ab 11 Uhr ein kleiner Bus pro Stunde eingesetzt, so dass einige – darunter auch wir – den Weg mit dem Auto in Richtung A40 antreten mussten), fand ich es eine gelungene Aktion.

Kurz nach Stahlhausen in Fahrtrichtung Duisburg gab es noch einige unbesetzte Tische (hatte also nichts mit der Uhrzeit zu tun), aber wie man uns sagte, war aufgrund der dortigen Baustelle bis vor kurzem wohl noch nicht sicher, ob man dort überhaupt Tische aufbauen könnte.

Hier noch eine kleine Auswahl meiner Fotos (14).

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PS: Als wir an der Tankstelle waren, kostete der Sprit noch 1,34 Euro :)

PPS: Schalke ist doof ;)