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Fabbrica Italiana

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Gestern war ich erstmals in der Fabbrica Italiana und mein Erlebnis dort ist alles andere als positiv. Anlass zum Besuch war ein Geburtstag und natürlich Hunger und eine kinderfreundliche Umgebung. Mit insgesamt drei Kindern und vier Erwachsenen begaben wir uns um 17 Uhr zur Fabbrica. Entsprechend den Öffnungszeiten wurde um wenige Sekunden nach 17 Uhr die Tür aufgeschlossen, aber der Empfang schien die Fachkräfte schon zu überfordern. Statt eines freundlichen “Hallos” gab es ein eher unfreundliches “Haben Sie reserviert?”. Der Laden war eben erst geöffnet worden und wer schon mal dort war weiß, dass es genug Tische gibt. Man brachte uns dann an einen Tisch für sieben Personen direkt am Fenster der Spielecke und fragte, ob man uns vorab Getränke servieren solle. Es sollte die einzige Frage nach Getränken bleiben. Die Kinder wählten schnell aus was sie essen wollten und begaben sich dann erstmal in die “Bambini Ecke”. Spielzeug gab es dort allerdings so gut wie gar keins, die Rutsche hatte einen großen Riss am unteren Ende und war oben mit Paketklebeband (!) provisorisch abgesperrt. Für Kleinkinder, die auch gerne mal eine Rutsche von unten nach oben klettern nicht ungefährlich.
Nach ungefähr fünf Minuten bekamen wir unsere Getränke und konnten die Speisen bestellen. Ein paar Pizzen, Nudeln, zwei Salate und ein Steak. Ungefähr 15 Minuten nach der Bestellung bekamen die Kinder ihr Essen zuerst – was ich gut fand. Allerdings dauerte die Zubereitung der restlichen Speisen länger als die Kinder fürs Essen brauchten, obwohl im Laden zu dem Zeitpunkt nur zwei weitere Tische belegt waren.
Gegen 17:30 erhielten dann auch die Erwachsenen ihr Essen. Geschmacklich war soweit alles in Ordnung, obwohl das Steak etwas zäh war und das Rotwein-Zwiebel-Konfit nicht meinen Geschmack getroffen hat. Dass zu diesem Zeitpunkt, aber immer noch die leeren Teller der Kinder am Tisch standen, es vom Service keine weiteren Nachfragen zum Geschmack oder für weitere Getränke gab, ist mir noch nie passiert.
Darüberhinaus wurde es auch langsam ungemütlich kalt. Die Heizung war lau warm, was bei derzeitigen Außentemperaturen von bis zu -10°C nicht ideal ist.
Als wir dann auch noch eine Plastikscherbe im Salat fanden und dies reklamierten, gab es vom Kellner nur ein “Danke” und er war wieder verschwunden, bis er einige Minuten später erklärte, die Scherbe müsse am Tisch hineingefallen sein, da sie vom Salzstreuer abgefallen war. Dennoch gab es keine Andeutungen einer Entschuldigung und die leeren Teller, sowie leeren Gläser standen immer noch am Tisch. Auf eine Nachfrage zum Nachtisch für die Kinder – laut Karte Wackelpeter, oder Obstsalat mit Schokosauce – hieß es nur, dass es lediglich Slushed Ice gibt. Soviel zum Thema “Wir lieben Kinder”, wie es auch dick und fett in der Karte steht.
Nachdem dann die Kiddies ihr slushed Ice gegessen hatten, baten wir um die Rechnung, auch zu diesem Zeitpunkt gab es keine Nachfrage zu den leeren Gläsern, aber immerhin wurden auf dem Weg die Kinderteller abgeräumt.

Die Rechnung sollte um den Salat mit der Scherbe gekürzt werden, was die Kellnerin überforderte und den Inhaber veranlasste die Polizei zu rufen, weil er nicht bereit war diesen “Mangel” als solchen anzuerkennen. Wenige Minuten später traf die Polizei auch schon ein. Allerdings machte der Inhaber hier keine Anstalten die Diskretion zu wahren, sondern wollte diese Situation im Beisein seiner gesamten Gäste klären. Nach einer kurzen Unterhaltung gingen wir dann doch in einen abgetrennten Bereich und erklärten den Beamten die Sachlage sowie die persönliche Meinung, was auch der Inhaber anschließend tat.
Da die Polizei in einem solchen Fall nichts entscheiden kann und es im schlimmsten Fall auf einen Zivilrechtsstreit hinausgelaufen wäre, konnte man sich doch noch einigen. Der Salat ging aufs Haus und der “zahlende Gast” musste sich bei der Kellnerin entschuldigen.

Ich werde dort jedenfalls nicht mehr essen, wenn ich es nicht muss. Das alles mag sehr extrem sein und ist vermutlich auch unüblich für die Fabbrica Italiana, aber eine “Kundenbindung” hat man so nicht erreicht.

Abseits dieser Geschichte
Gesamtwertung von Dennis:
Essen: 2-
Ambiente: 3-
Service: 6

Drei Jahre Hattingen Bloggt!

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Die Zeit vergeht und wieder ist ein Jahr rum. Und der Geburtstagsartikel ist auch noch der erste im Jahr. Eigentlich traurig, aber ich habe ja schon angedeutet, dass ich sehr wenig Zeit habe mich um die Seite zu kümmern. Im letzten Jahr hat sich beruflich viel getan und auch privat stehen einschneidende Änderungen bevor. Aber es wird trotzdem hier weiter gehen, wenn auch nicht mit so vielen Beiträgen. Vielleicht bringen sich Dennis und Krusie ja etwas mehr ein.

Die Zugriffszahlen haben sich trotz weniger Beiträge im letzten Jahr deutlich erhöht:

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Danke allen Lesern!

Das Jahr neigt sich dem Ende

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Das Jahr 2011 ist nun fast rum. Auf Hattingen-bloggt hat sich zum Ende des Jahres wenig getan. Beruflich bin ich ordentlich eingespannt und auch privat ändert sich im kommenden Jahr einiges. Ich hoffe diese Webseite bleibt dabei nicht auf der Strecke, und ich werde immer versuchen aktuelle Dinge, die ich mitbekomme, hier zu veröffentlichen. Gerade in der letzten Zeit sind ein paar spannende Sachen passiert, die ich aber leider erst zu spät mitbekommen habe. An dieser Stelle ein kleiner Aufruf an euch mir ruhig eine Mail zu schreiben  wenn es etwas gibt worüber hier berichtet werden soll.

In der Vorweihnachtszeit konnte ich wenigstens mal hier und da essen gehen und dadurch auch etwas neues in die Restaurantkritik bringen. Das Krans im Katzenstein kann ich wirklich empfehlen, allerdings war Besuch im China Palast eine Katastrophe.

Bleibt zum Schluss noch euch allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2012 zu wünschen!

Neue Webcam in Hattingen

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Neben der Webcam im St. Georgs Turm gibt es ab sofort eine weitere Webcam, die den Himmel über Hattingen zeigt. Leider wirklich fast nur den Himmel und nichts von unserer schönen Stadt. Vielleicht wird die Ausrichtung ja noch etwas optimiert…

Der Herbst kommt...

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…und zeigt sich trotz Hagel kurz vorher von seiner schönen Seite:

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